Was bedeutet „responsive design“ bei einer Internetseite?

Und warum ist es so wichtig, dass man sich um dieses Thema kümmert?

Rund 70 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben heute eine eigene Internetseite. Wenn man aber genau hinsieht und testet, ob die Internetseiten auch auf mobile Endgeräte optimal wirken, liegen wir nur noch bei ca. 25 Prozent. Ein trügerisches Missverhältnis. Auf der einen Seite hat man Mühe und Geld in die Erstellung der Website investiert und ist vielleicht sogar stolz auf seinen Internetauftritt. Nun sind aber die mobilen Endgeräte unaufhaltsam auf dem Vormarsch und die Internetnutzung auf Smartphones und Tablet-PCs nimmt explosionsartig zu. Nicht nur der Internetuser ist dann nicht erfreut, wenn die von ihm aufgerufene Internetseite nicht oder unvollständig angezeigt wird oder wenn es sogar unmöglich ist, auf der Website zu navigieren, da die Navigation nicht lesbar ist.

Responsive Webdesign Saarland

Auch die Suchmaschinen – also Google & Co. – bewerten inzwischen Websites mit mangelhafter Mobiltauglichkeit schlechter und schieben sie einfach in den Suchergebnissen nach hinten. Das hat dann den Effekt, dass die Seite schlecht oder im Extremfall gar nicht mehr gefunden wird. Somit ist die „Mobilitätstauglichkeit“ einer Internetseite eine wesentliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Inbound-Marketing und sollte deshalb sicher gestellt werden.

Also, „responsive design“ bedeutet vereinfacht dargestellt, dass eine Internetseite so programmiert wird, dass ihre Inhalte automatisch auf allen Bildschirmgrößen optimal dargestellt werden. Ist dies nicht der Fall, ist das für den Betreiber der Internetseite sehr nachteilig, denn der Internetnutzer, der auf seinem mobilen Endgerät nicht sieht was er erwartet, klickt sich zum nächsten Anbieter, bei dem er seine Erwartungen erfüllt sieht.

Kurze Zusammenfassung der Vorteile der Mobilitätstauglichkeit (responsive design) von Internetseiten:

Mehr als 90 Prozent der Kunden informieren sich mittlerweile vor dem Kauf von Produkten und Dienstleistungen im Internet. Wer also von Google abgestraft und wegen mangelnder Mobilität im Ranking nach hinten geschoben wird, ist quasi nicht mehr sichtbar und damit aus dem Rennen.

Das Internet ist heute für die Kunden Informationsquelle Nummer 1. Von daher sollten die Anbieter ihr jeweiliges Angebot hier auch optimal präsentieren und platzieren. Und da immer mehr User über mobile Endgeräte ins Internet gehen (couch consumer), gehört es für jedes Unternehmen zum Pflichtprogramm, mit seiner Internetseite „responsive“ zu sein.

Je nutzerfreundlicher ein Internetauftritt ist, umso besser die Erreichbarkeit und die Chance, aus Besuchern Kunden zu machen (conversion) – also das Ziel vom modernen Inbound-Marketing. Werden im Internet die gesuchten Informationen bequem gefunden, ist der Kundendialog eingeleitet. Gute und für den Kunden relevante Informationen (content), ausreichend Kontaktmöglichkeiten (call to action) wie z. B. Rückrufbitte zur Verfügung und die zeitnahe, höfliche und kompetente Beantwortung von Anfragen sorgen für Neugeschäft sowie Kundenbindung – und steigern die Weiterempfehlungsbereitschaft.

2019-01-02T17:51:09+00:00März 2018|

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Anja Felden
Anja Felden: Web Business Managerin (WE Certified), Social-Media Managerin (FH) und Internet-Fachkraft (IHK)